Automobiltechnik
Automobilbau

Leichtmetalle finden im Automobilbau immer mehr Anwendung. Kontaktkorrosionsprobleme können bei der Kombination Stahlteil-Aluteil durch die Beschichtung mit Galvano-Aluminium erfolgreich gelöst werden. Bei Nietsystemen bietet der gute Korrosionsschutz von Galvano-Aluminium in Verbindung mit der hohen Duktilität eine ausgezeichnete Problemlösung. Auch bei höheren Temperaturen bleibt der hohe Korrosionsschutzwert erhalten.

Anforderungen

Moderne Automobiltechnik stellt sehr hohe Anforderungen an ein metallisches Korrosionsschutzsystem. In der nahen Zukunft werde die Ansprüche noch weiter verschärft: Garantiefristen für Korrosionsbeständigkeit in der Automobilindustrie haben zum Teil bereits die Zehnjahresmarke erreicht. Neue Motorentechnologien werden zu immer höheren Temperaturen im Motorraum führen, so dass Beschichtungen diversen korrosiven Angriffen bei bis über 130 °C ausgesetzt sind. Chromatierte Zn-Schichten z. B. erfüllen unter diesen Bedingungen nicht mehr ihre Funktion.

Extreme Kontaktkorrosionsverhältnisse an Zusatzaggregaten an Leichtmetallmotorblöcken können durch Aluminiumbeschichtungen beherrscht werden, wo andere Metalle nach kurzem Einsatz versagen.

Galvano-Aluminium erfüllt dank der Chrom-VI-freien Passivierung bereits heute die Anforderung der EU-Altautoverordnung für Korrosionsschutzschichten.

Darüber hinaus lassen sich aluminierte Oberflächen durch eine geeignete Passivierung in den unterschiedlichsten Farben veredeln.

Farbig anodisierte Türgriffe aus Kunststoff

Bild 2. Farbig anodisierte Türgriffe aus Kunststoff

Moderne Fertigungstechnologien setzen immer mehr schraubenlose Quetschtechniken ein, die an den bearbeiteten Teilen durch Schichtverletzungen zu späterer Korrosion führen können.

Dank der hohen Duktilität der Galvano-Aluminium Oberfläche lassen sich in vielen Fällen für Verbindungen Quetschtechniken ohne Verletzung der Oberfläche nutzen.


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